Friday, December 09, 2022

Testbericht Asics Fuji Lite 3 - Top Allrounder im grünen Gewand (German)

Artikel von Marcel Krebs & Nils Scharff

Asics Fuji Lite 3 (140€)

Einleitung

Marcel: Mit dem Fuji Lite 2 hatte ASICS im vergangenen Jahr nicht nur mich äußerst positiv überrascht. Eine tolle Passform, eine für einen Trailschuh herrlich reaktive Mittelsohle gepaart mit einer griffigen Außensohle. Dies alles in Kombination mit einem attraktiven Preis machten den ASICS Fuji Lite 2 zu meinem Trailschuh des Jahres 2021. 


Umso erfreuter war ich daher, als ich das erste Mal vom Nachfolgemodell hörte, dass es dieses Jahr ein Nachfolgemodell geben werde, den ASICS Fuji Lite 3. Dies galt umso mehr, da ich diesen auf Einladung von ASICS im Rahmen des diesjährigen UTMB sowie den anschließenden Folgewochen ausführlich testen durfte.  


An dieser Stelle sei bereits verraten, dass es sich beim ASICS Fuji Lite 3 vor allem um ein “Upper-Update” handelt, also eine Optimierung des Obermaterials. Hierbei hat ASICS den Fokus auf die Nutzung recycelter Materialien gelegt. 


Vor diesem Hintergrund werden wir auf unsere Eindrücke und Erfahrungen mit dem Fuji Lite 2 zurückgreifen und diese entsprechend ergänzen.


Aber zurück zum Fuji Lite 3: Dieser bringt für einen leichten, aber vergleichsweise sehr komfortabel gedämpften Trailschuh ein geringes Gewicht von gerade einmal 265g Gramm für Größe EU 44 auf die Waage. Wie er sich im Praxistest in den Bergen rund um Chamonix sowie auf meinen heimischen Testrunden geschlagen hat, lest ihr in den nächsten Abschnitten.


Nils: Leider hatte ich nicht das gleiche Glück wie Marcel den Fuji Lite 3 in und um Chamonix laufen zu dürfen. Vielmehr habe ich ihn durch mein übliches Testspektrum in den herbstlichen Mittelgebirgen Süd- und Mitteldeutschlands gejagt. Mein Training dieses Jahr war sehr straßenorientiert, weshalb mir der Fuji mit seinen tollen Road-to-Trail Eigenschaften sehr gelegen kam. Wie Marcel schon sagt, konnte das Vorgängermodell trotz eines niedrigen Gewichts durch eine für einen Trailschuh sehr energetische Mittelsohle glänzen. Auch die Schutzwirkung des Sohle hat sich als hervorragend erwiesen. Während sich andere Schuhe der gleichen Klasse sehr harsch auf asphaltierten Wegen laufen, macht der Fuji dort fast genauso viel Freude wie abseits befestigter Wege. Da sich das diesjährige Update fast ausschließlich aufs Obermaterial beschränkt, erhoffe ich mir selbiges vom Fuji Lite 3.

Pro & Contra


Pro:

  • Marcel: Hervorragende Passform

  • Marcel/Nils: Trotz eines weichen Uppers ähnlich einem Straßenschuh, sehr guter Halt im Mittelfußbereich & Zehenschutz

  • Marcel/Nils: Angenehm weite Zehenbox

  • Marcel/Nils: Für einen solch leichten Trailschuh, äußerst komfortabel

  • Marcel/Nils: Läuft sich auch auf der Straße wirklich gut - top RoadToTrail Option

  • Marcel/Nils: ASICS Grip bietet top Traktion und Haltbarkeit

  • Marcel/Nils: Noch nachhaltigerer Materialmix


Contra:

  • Nils: Für meinen schmalen Fuß etwas zu weit geschnitten - dadurch nicht der beste Halt für technische Trails

  • Nils: Die Schnürsenkelgarage ist wie schon im letzten Jahr fast nicht nutzbar, da Sie unter der Schnürung verschwindet

  • Marcel: Reines Upper-Update

  • Marcel: Leider kann sich auch der Fuji Lite 3 dem allgegenwärtigen Trend nicht entziehen und ist 10,- EUR teurer geworden


Tester: 

Marcel ist ein begeisterter Trail- und Hindernisläufer (OCR), der zunehmend auch den Straßenlauf für sich entdeckt. Neben seiner Faszination für Laufschuh-Innovationen für Straße und Trail begeistert sich Marcel auch für technische Gadgets aller Art.


Aktuell fokussiert sich Marcel auf sein Training und entsprechende Qualifikationswettkämpfe für den UTMB, den er in 2023 laufen möchte. Hierbei absolviert er Wohnort bedingt auch unzählige Trainingskilometer auf der Straße. Wer zudem einen vergleichsweise breiten Vorfuß hat, sollte sich Marcel’s Eindrücke von den getesteten Modellen genauer ansehen.



Nils Scharff

Ich bin 32 Jahre jung, gebürtig aus Kassel, verheiratet mit einer wunderbaren Ehefrau und mache seit mittlerweile 6 Jahren Heilbronn und seine umliegenden Weinberge laufend unsicher. Ich habe schon mein ganzes Leben lang alle möglichen Sportarten betrieben, oft 5-7 Mal die Woche. Neben dem Laufen sind seit einigen Jahren das Klettern und Bouldern meine Sportarten. Als Läufer sehe ich mich seit erst drei Jahren. Begonnen hat alles mit einem Firmenlauf, in den ich nicht ganz unvorbereitet starten wollte. Ab dem Punkt habe ich einfach nicht mehr aufgehört. In 2017 waren es „nur“ knapp 1000 Laufkilometer, in 2018 das Doppelte, 2019 schon das Dreifache. Wichtig während all dieser Kilometer sind mir, egal ob auf Trail oder Straße, vor allem das Abschalten und die Bewegung in der Natur. Auf dem Laufband oder mit Kopfhörern werdet ihr mich nur sehr selten antreffen. Ich bin in der Zwischenzeit acht Marathons gelaufen, die PB von 2:52:38h habe ich dieses Frühjahr in Kopenhagen aufgestellt. Im Wettkampf laufe ich grundsätzlich alle Distanzen von 5km (17:32min), 10km (36:15min) über Halbmarathon (1:19:35h) bis eben zum Marathon.

 

 

Daten

Gewicht:

  Offiziell: 255 (Herren US9) // 205 (Damen US8)

  Testschuhe: 265g (Herren EU 44 / US 10), 274g (Herren EU 44,5 / US 10.5)

Sprengung: 4mm (30mm Ferse / 26mm Vorfuß)

Release: Erhältlich im Fachhandel für 140€

Erster Eindruck und Passform

Marcel: Beim ersten Reinschlüpfen fällt sofort das ASICS-typische äußerst komfortable Tragegefühl auf. Dies gilt auch dann, wenn man so wie ich einen recht breiten Vorfuß hat. Von einem engen Performance-Fit, wie man es von Schuhen von alpinen Spezialisten kennt, kann daher keine Rede sein. Dies wirft zwangsläufig die Frage auf, wie der Fußhalt auf technischen Trails sein würde. So viel sei an dieser Stelle bereits verraten: Auch auf sehr steilen Passagen war der Halt im Schuh wirklich hervorragend. Hier hat ASICS hinsichtlich der Passform ein echtes Meisterwerk abgeliefert: Komfortabel wie ein Straßenschuh und dennoch hervorragender Fußhalt. 

Auch der optisch eher dezent daher kommende Zehenschutz hat sich in der Praxis sehr gut bewährt. Insbesondere bei teilweise recht steilen Downhill-Passagen bin ich das eine oder andere Mal an spitze Steine gestoßen, was der Zehenschutz souverän abgefedert hat. 

Die Optik ist auch bei Schuhen bekanntlich Geschmackssache. Mir gefällt die von ASICS “Mantle Green/Cherry Tomato” getaufte Farbkombination des Testmodells auf jeden Fall gut. 

Nils: Also in Sachen Style muss ich Marcel leider widersprechen. Der Camo-Look des Obermaterials ist nicht so mein Fall. Immerhin peppen die tomatenroten Akzente das ganze etwas auf. Insgesamt waren mir allerdings die strahlenden blau- und gelbtöne des Vorgängermodells lieber. Das gleiche Farbschema zieht sich auch durch die mitgelieferten Bekleidungsartikel: 2in1-Shorts und Shirt zeigen sich dabei ebenfalls eher gedeckt, doch die wasserdichte Regenjacke kommt in Tomatenrot daher und gefällt mir deshalb sehr gut. Darin fällt man im Regen auf - und genau so soll es meiner Ansicht nach sein.

In Sachen Passform hat sich kaum etwas verändert. Der Fuji Lite 3 passt größenecht und das für einen Trailschuh sehr weiche Obermaterial schmiegt sich angenehm an. Die Zehenbox ist verhältnismäßig weit geschnitten und auch rund um den Mittelfuß sollte genug Luft für fast jede Fußform sein. Mein Mittelfuß ist eher auf der schmalen Seite, weshalb ich die Schnürung in diesem Bereich ziemlich fest anziehen muss. Das führt zu etwas mehr Druck, als ich es gern hätte, ist aber auch nicht weiter tragisch.

Obermaterial

Marcel: In der Einleitung hatte ich ja bereits angesprochen, dass es sich beim Fuji Lite 3 um ein Update des Obermaterials handelt. Hierbei hatte ASICS vor allem den Umweltschutz vor Augen, was sich an mehreren Aspekten zeigt und selbstverständlich großes Lob verdient. Insbesondere hat es ASICS geschafft, den Anteil recycelter Materialien von 30% auf 50% zu erhöhen - und dies bei gleichbleibendem Komfort.  

Wie oben bereits erwähnt, fühlt sich der Fuß im ASICS Fuji Lite 3 sofort wohl. Dies liegt nicht zuletzt am – jedenfalls für einen Trailschuh – recht weichen Obermaterial. Sowohl die Zunge als auch die Fersenkappe sind sehr komfortabel gepolstert. Wirklich bewundernswert, wie ASICS es geschafft hat, bei so viel Polsterung und Komfort das Gewicht nicht nur niedrig zu halten, sondern - jedenfalls bei meinem Testmodell - in Größe EU 44 sogar noch einmal um immerhin 10g zu reduzieren.

Die Schnürung ist klassisch gehalten, wobei die Schnürsenkel in einer entsprechenden Tasche in der Zunge verstaut werden können (Im Gegensatz zu Nils war bei mir die Schnürsenkelgarage sehr gut zugänglich). Die Öffnung ist hierbei erfreulich groß; dennoch sind die Schürsenkel während sämtlicher Testläufe sicher verstaut geblieben. Aufgrund der dicken Zuge drückt auch nichts, wobei aufgrund der flachen klassischen Schnürsenkel vermutlich eine etwas dünnere Zuge ausgereicht hätte.

Bei allem Komfort ist jedoch bei einem Trailschuh vor allem auch die Widerstandsfähigkeit gegen Steine, Äste, etc. entscheidend. Auch diesbezüglich weiß der FujiLite 3 zu begeistern. Obwohl ich den Schuh allen erdenklichen Widrigkeiten ausgesetzt habe (Regen, Matsch, tropische Hitze, Meerwasser, Sand, spitze Steine & Äste), zeigt das Obermaterial dennoch nach wie vor keinerlei Verschleiß. Dies gilt auch für die besonders „verwundbare“ Zehenbox, insbesondere an den Seiten bzw. der Beugestelle im Vorfuß, wo andere Schuhe gerne mal mit der Zeit durchscheuern. 

Den Fersenhalt hätte ich fast vergessen zu erwähnen, da dieser von Anfang an optimal gegeben war; kein Nachschnüren, nichts. Und dies, obwohl mein rechter Fuß etwas kürzer ist, was bei anderen Modellen durchaus deutlich spürbar ist und sich in einem entsprechenden Schlupf an der Ferse äußert. Der Fuji Lite 3 bietet hingegen einen perfekten Fersenhalt auch bei vergleichsweise lockerer Schnürung; eine Marathon-Schnürung war ebenfalls nicht erforderlich.

Nils: Marathon Schnürung ist genau mein Stichwort, denn die nutze ich i.d.R. bei all meinen Laufschuhen. So ist auch die schlechte Zugänglichkeit der Schnürsenkelgarage zu erklären.

Ansonsten sind die Änderungen im Vergleich zum Vorgängermodell sehr, sehr gering. Das verwendete Mesh mutet etwas fester und plastikartiger an, als es beim Fuji Lite 2 der Fall war. Entsprechend ist auch der Komfort um eine Nuance schlechter. Rund um meinen schmalen Mittelfuß lässt sich der Fuji Lite 3 jedoch auch besser justieren und festzurren, als der 2er, das ist also ein Trade-Off, den ich gern eingehe.
Das gesamte Obermaterial ist von einer Vielzahl an Overlays überzogen, die wohl dem weichen Grundmaterial geschuldet sind und mehr Struktur stiften sollen. Das klappt wunderbar, sodass hier Halt und Komfort des Fußes eine tolle Symbiose eingehen. Der Fersenhalt ist in beiden Modellen super, doch die Fersenkappe des Fuji Lite 3 ist etwas weicher. Dadurch verbessert sich das Tragegefühl zu Lasten der Stabilität. 

Insgesamt halten sich die Neuerungen also die Waage - der Mittelfuß gefällt mir im Fuji Lite 3 besser, die Ferse würde ich lieber aus dem letztjährigen Modell nehmen. Da jedoch, wie von Marcel beschrieben, deutlich mehr nachhaltige Materialanteile genutzt werden, handelt es sich insgesamt um ein gelungenes Update! Gleichbleibende Performanz bei weniger negativen Umweltauswirkungen.

Mittelsohle

Marcel: Für einen leichten Trailschuh bietet der Fuji Lite 3 eine sehr komfortable Dämpfung. Dies liegt vor allem an der vergleichsweise weichen (aber nicht instabilen!) Mittelsohle. Während sich einige unserer US-Tester etwas mehr Mittelsohlenmaterial unter dem Vorfuß gewünscht hätten (englisches RTR-Review des ASICS Fuji Lite 2, der jedoch über eine identische Mittelsohle verfügt, siehe hier), konnte ich diesbezüglich bei Läufen auf Distanzen bis hin zu einem Trailmarathon im Rahmen des Istria100 keine Schwächen feststellen. Bei noch längeren Distanzen kann ich mir jedoch vorstellen, dass der ein oder andere lieber zu noch stärker gedämpften Modellen greifen wird, wobei ASICS den Fuji Lite 3 durchaus auch als Ultra-Schuh positioniert; gleichwohl ist sein Einsatzbereich aus meiner Sicht äußerst breit und ich würde auch nicht zögern, erneut einen Trailmarathon in ihnen zu laufen.

Nils: Der ASICS Fuji Lite 3 weist 26/30mm Mittelsohlenhöhe auf, wodurch er gut, aber nicht übermäßig gedämpft daherkommt. Es ist genug Dämpfung für Longruns vorhanden und da der Schuh schön leicht ist, kann man ihn bedenkenlos für Wettkämpfe bis ca. 50km empfehlen. Auf große Spielereien in Bezug auf die Mittelsohle wurde verzichtet. Es kommt lediglich ein großes Stück FlyteFoam zum Einsatz.

ASICS scheint hier ganz klar unterschiedliche Rezepturen des Dämpfungsmaterials zu verwenden. So wirbt man hier explizit mit einem hohen Recyclinganteil, sowie mit der Verwendung von Cellulose-Fasern, also einem biobasierten Material. Das ist nicht nur sehr löblich, sondern führt auch zu sehr angenehmen Laufeigenschaften. Das verwendete Dämpfungsmaterial ist ziemlich weich, vor allem für einen Trailschuh, doch gleichzeitig auch schön energetisch. Vor allem die Vibrationsdämpfung im Road-to-Trail-Einsatz möchte ich dabei positiv hervorheben.

Außensohle

Marcel: Nach den Erfahrungen mit der Außensohle der Novablast-Modelle war ich bei Erscheinen war ich hinsichtlich der Grips der Außensohle zunächst etwas skeptisch. 

Schnell belehrte mich die wirklich hervorragende Gummimischung namens ASICSGRIP jedoch bereits beim Fuji Lite 2 eines Besseren, die auch bei Fuji Lite 3 zum Einsatz kommt (und auch beispielsweise bei den Metaspeed-Modellen). 

Einige Testläufe führten mich durch das nasskalte Hamburg und hierbei vor allem über nassen Asphalt inklusive der bei uns Läufern so gefürchteten nassen Blättern und kleinen Ästchen, Pfützen in den Kurven und allem, was der Herbst in eher flachem Gelände sonst so bereithält. In allen diesen Situationen war der Grip schlicht bombenfest. 

Auch das Kontrastprogramm bewältigte der ASICS Fuji Lite 3 mit Bravour: Steile und steinige Down- und Uphills (allerdings trocken) fühlten sich zu jeder Zeit extrem sicher an.

Hinsichtlich der Profiltiefe hat ASICS aus meiner Sicht mit einer Stollentiefe von 4mm einen echten Sweetspot gefunden: Tief genug, um auch auf nassen Passagen optimalen Halt zu gewährleisten und gleichzeitig auf Asphaltpassagen äußerst komfortabel zu laufen. Diese Eigenschaften erfordern im Regelfall eine vergleichsweise weiche Gummimischung und damit einhergehend eine recht rasche Abnutzung der Außensohle. Nach nunmehr gut 100 Testkilometern zeigt sich naturgemäß eine gewisse Abnutzung; diese hält sich jedoch völlig im Rahmen, zumal auch einige längere Asphaltstrecken und steile Downhills in sehr technischem Gelände dabei waren. Auch in dieser Hinsicht hat sich der Fuji Lite 3 somit sehr gut bewährt.

Nils: Die Außensohle des Fuji Lite 3 ist im Vergleich zum Vorgängermodell unverändert, entsprechend bleibt auch meine Meinung dazu identisch: Die 4mm Stollen aus ASICSGRIP performen stets gut. Natürlich wäre im tiefsten Matsch etwas mehr Profiltiefe vorteilhaft, doch dafür braucht es i.d.R. speziell darauf ausgelegte Schuhe und Sohlen.

Die Stollen selbst sind V-förmig angeordnet. Ihre Ausrichtung irritiert mich ein wenig: Im hinteren Bereich des Schuhs sind die Vs nach vorn geöffnet, unterstützen also vor allem auf Downhill-Passagen - soweit so gut. Doch im Vorfußbereich zeigen die Stollen nicht durchweg in die entgegengesetzte Richtung, sondern sind auf der lateralen Seite ebenfalls nach vorn geöffnet. Das scheint mir nicht optimal zu sein, fiel beim Lauf jedoch auch nicht negativ auf. Darüber hinaus ist noch positiv hervorzuheben, dass die “Grundplatte” der Außensohle an diversen Stellen ausgestanzt ist, um Gewicht zu sparen.

Zu guter letzt: Da ich mit der Außensohle des Fuji Lite 2 ja mittlerweile über ein Jahr Erfahrung sammeln konnte, kann ich guten Gewissens sagen, dass auch im Langzeittest keinerlei Probleme aufgetreten sind.

Laufgefühl


Marcel: Der Fuji Lite 3 läuft sich auf Asphaltpassagen fast wie ein Straßenschuh und zeigt sich hierbei aufgrund der sehr reaktiven Mittelsohle sogar äußerst lauffreudig. Insbesondere bei einer Pace <5min/km ist die Mittelsohle herrlich bouncy, wie man es nur von sehr wenigen Trailschuhen kennt. Lässt man es gemütlicher angehen, ist das Laufgefühl immer noch sehr angenehm und man vergisst förmlich, einen Trailschuh unter den Füßen zu haben.

Nils: Der Fuji Lite 2 war einer meiner Favoriten des letzten Jahres und da der Nachfolger ihm sehr ähnlich ist, steht er ihm auch in keinster Weise nach. Wie Marcel schon sagt, lassen sich beide Fujis auf der Straße besser laufen als mancher Straßen-Laufschuh. Da sie gleichzeitig aber auch mit den meisten Trails sehr gut zurecht kommen, sind sie eine klare Empfehlung für alle Läufer:innen, die in gemischtem Gelände unterwegs sind. Ich zum Beispiel starte meine Trailläufe meist direkt von der Haustür aus und habe ca. 3km asphaltierte Feldwege vor mir, bevor die Pfade im Wald beginnen. Dafür eignet sich der Fuji Lite 3 perfekt! 


Was die Trails selbst angeht, bietet der Fuji Lite 3 einen Touch mehr Tauglichkeit für technsiche anspruchvolle Strecken, da er einen besseren Mittelfußhalt bietet. Er wäre immer noch nicht meine erste Wahl für Alpine Trails, kann diese jedoch ab und an auch meistern. Da Marcel meine Bedenken jedoch nicht teil und sich die Mittelsohle zudem überraschend präzise läuft, schiebe ich meine “Probleme” jedoch Mal auf meinen eher schmalen Fuß.

Auch was die Pace angeht, ist der Fuji Lite 3 sehr variabel. Die weiche und bequeme Mittelsohle erlaubt lockere Longruns oder Erholungsläufe genauso wie Sprinteinheiten oder Wettkämpfe bis ca. 50km. Für längste oder sehr langsame Läufe auf müden Beinen fehlt es mir ein wenig an Stabilität, doch für alles andere ist der Fuji eine tolle Wahl.

Zusammenfassung und Empfehlung

Marcel: Mein Fazit aus dem vergangenen Jahr besitzt größtenteils weiterhin Gültigkeit, so dass ich mich an dieser Stelle zunächst der Einfachheit selbst zitiere und Euch anschließend ein Update zu meinen Überlegungen gebe, wo mir dies geraten erscheint. 


Meinen Wunsch, die Änderungen am Fuji Lite 3 nicht allzu umfangreich ausfallen zu lassen, haben sich die Produktentwickler bei ASICS auf jeden Fall zu Herzen genommen. Inwieweit dies auch für die übrigen Punkte gilt, erfahrt ihr im Anschluss.


Meine Einschätzung im vergangenen Jahr lautete wie folgt:


„Der Fuji Lite 2 leistet sich keine wirkliche Schwäche, bietet einen äußerst breiten Einsatzbereich und das alles zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis. Doch wo Licht ist, ist normalerweise auch immer Schatten. In diesem Fall fällt es mir jedoch wirklich schwer, Verbesserungspotential zu finden. Klar, man könnte an der Zunge und der Fersenkappe noch einige wenige Gramm einsparen, indem man diese um ein paar Millimeter dünner gestaltet, was dann jedoch vermutlich zu Lasten des Komforts ginge. 


Falls dies jemand aus der Produktentwicklung bei ASICS liest: Statt krampfhaft nach Fehlern zu suchen, wo keine sind, könnte ich mir eher vorstellen, basierend auf dem Fuji Lite 2 die Produktlinie noch ein wenig zu erweitern in Richtung eines Racing Modells und diesen als Wettbewerber zum Salomon S/Lab Pulsar zu positionieren: Gewicht rund 50g runter, Bootie-Konstruktion, minimalistischeres Upper. Auch für eine Variante für die Ultra-Distanz erscheint mir noch etwas Luft im Lineup (der Fuji Trabuco Max ist deutlich schwerer und eher für matschige Untergründe gedacht): Hierzu müsste lediglich die Mittelsohle im Vorfußbereich noch 3-3mm verstärkt werden.


Der ASICS Fuji Lite 2 ist hingegen der perfekte Allrounder für nahezu jede Art von Trails und auch optimal als Door-to-Trail-Schuh einsetzbar. Lediglich bei extrem technischen Trails sowie tiefem Matsch kommt der Schuh naturgemäß irgendwann an seine Grenzen. Diese kommen jedoch deutlich später, als man auf den ersten Blick vielleicht meinen mag. Dickes Lob an ASICS – weiter so!!!“


Die gute Nachricht ist in jedem Fall, dass ASICS nicht versucht hat, krampfhaft etwas an einem rundum gelungenen Modell zu verändern, nur um der Änderung willen. Auch der verstärkte Einsatz umweltschonender recycelter Materialien ist lobens- und unterstützenswert. Und dennoch hätte ich mir gewünscht, dass uns die Produktentwickler mit einer weiteren Neuigkeit überrascht hätten. Ist das unfair, nachdem ich mir ja gerade keine großen Änderungen gewünscht hatte? Vielleicht. 


Vermutlich rührt meine leichte Enttäuschung auch daher, dass sich die Produktentwickler von ASICS bei den beiden Metaspeed-Modellen trotz recht umfangreicher Änderungen dagegen entschieden hatten, Sky und Edge die Versionsnummer 2 zu verpassen, da den Entwicklern die Neuerungen nicht umfangreich genug erschienen. Vielleicht hätte man einen ähnlichen Weg auch beim ASICS Fuji Lite gehen sollen und ihm z.B. schlicht den Namenszusatz ‚Eco‘ verpassen. Somit hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Erwartungen hinsichtlich technischer Änderungen wären gedämpft worden und der – wie gesagt äußerst lobenswerte – Einsatz umweltfreundlicher Materialien wäre in den Vordergrund gerückt. 


Meinen zweiten Wunsch, dem Fuji Lite einen echten Racer zur Seite zu stellen, ist ASICS ebenfalls nachgekommen. Hierbei handelt es sich um den – selbst in Fachkreisen bislang kaum beachteten – Fuji Trail Speed. Dieser verfügt über ein Performance-orientiertes Obermaterial, einen vergleichsweise schmalen Leisten sowie eine Nylon-Platte für den Vortrieb. Inwieweit dies auf meine Anregung zurückgeht, lasse ich einmal dahingestellt – freuen tut es mich auf jeden Fall. Wie sich der Fuji Speed im Praxistest schlägt, erfahrt ihr übrigens in Kürze ebenfalls hier bei RTR.


Bleibt noch der dritte Punkt – ein ASICS Fuji Ultra für die ganz langen Distanzen mit entsprechender Dämpfung und vielleicht sogar einer Schicht FlyteFoam Turbo. Hierzu gibt es - zumindest nach meinem Kenntnisstand - noch keine Neuigkeiten. Es wird spannend zu sehen, ob es ASICS gelingt, eine solche Symbiose aus Novablast 3 TR (=Trail) und Fuji Lite 3 mit einer ASICSGRIP-Aussensohle zu konstruieren und hierbei das erforderliche Maß an Stabilität zu wahren. Ihr seht: Auch in 2023 wird es spannend zu sehen, was die ASICS Produktentwickler noch so alles Petto haben.  


Noch eine Anmerkung zu meiner nachstehenden Bewertung: Diese ist ein wenig schlechter (oder eher gesagt, minimal weniger gut) ausgefallen, als beim Fuji Lite 2. Dies liegt jedoch nicht etwa daran, dass sich meine Einschätzung des Fuji Lites 2/3 geändert hätte, sondern schlicht daran, dass sich im vergangenen Jahr insbesondere im Bereich der Mittelsohlenmaterialien viel getan hat und sich auch der Fuji Lite leider nicht den allseits zu beobachtenden Preiserhöhungen entziehen konnte. Der Asics Fuji Lite ist und bleibt jedoch ein Top Schuh, der sich keine wirkliche Schwäche leistet und äußerst vielfältig einsetzbar ist.

Marcel’s Punktzahl: 9.15/10

Laufgefühl: 9.0 - Passform: 9.5 - Wert: 9.0 - Stil: 8.5 - Grip: 9.5 - Steinschutz: 8.5

Nils: Ich mach wie Marcel und halte mich an mein Fazit des letzten Jahres - allerdings versuche ich es etwas kürzer zu halten als mein Vorredner: Wie schon sein Vorgänger ist der ASICS Fuji Lite 3 einer der besten Road-To-Trail Schuhe, die ich dieses Jahr laufen durfte. Es gibt von nichts zu viel (außer vielleicht etwas Volumen im Schuh) und von allem genug. ASICS hat bei der Mittelsohle die berühmte goldene Mitte getroffen. Sie ist bequem genug für lange und entspannte Läufe, energetisch genug für schnelle Einheiten und sogar Wettkämpfe. Sie bietet genug Schutz und lässt einen trotzdem noch etwas vom Trail spüren. Sie funktioniert auf Trails genauso gut wie auf der Straße. Unterstützt wird sie dabei von einem unaufgeregten aber bequemen Obermaterial und einer soliden Außensohle. Beim ASICS Fuji Lite 3 bekommt man ein tolles Gesamtpaket zum leider etwas erhöhten Preis von 140€ UVP! Diese 10€ halte ich vor dem Hintergrund der gesteigerten Nachhaltigkeitsbemühungen jedoch für einen angemessenen Aufpreis und sage deshalb nach wie vor “Bravo!”.

Auch die Fujitrail Kleidungs-Kollektion ist nach wie vor gelungen! Wie schon im letzten Jahr kann vor allem die Jacke bei mir punkten, die sich vom reinen Windbreaker zu einem wasserdichten Wetterschutz weiterentwickelt hat und deshalb als Pflichtausrüstung bei vielen Trailläufen taugt. Auch Shorts und Shirt sind nach wie vor gut, jedoch in meinen Augen unverändert. Die Shorts bietet umfangreichen Stauraum, bei geringem Gewicht. Das Shirt ist auf Grund des engen Schnitts immer noch nicht mein Lieblingsteil geworden. Doch wer auf Slim-Fit steht, findet auch hier ein sehr hochwertiges Kleidungsstück, für das ich persönlich eine tolle Zweckentfremdung gefunden habe: Dank der Taschen im Rückenbereich eignet es sich hervorragend als Radtrikot! Die einzige Einschränkung für diese drei tollen Produkte ist der Preis, der jeweils relativ hoch angesetzt ist. Das macht der Fuji Lite 3 besser, der nicht nur durch Leistung, sondern auch durch Preis-Leistung überzeugt.

Nils Punktzahl: 8.75/10

Laufgefühl: 9 - Passform: 8.5 - Wert: 9 - Stil: 8 - Grip: 9 - Steinschutz: 8.5

Vergleiche


inov-8 TrailFly Ultra G-280 (English Review)

Marcel: Der neueste Sproß der inov-8 Trailfly Familie punktet mit einer sehr lauffreudigen Mittelsohle und einer hervorragenden, da sehr grippigen und langlebigen, Außensohle, die auf matschigen Untergründen aufgrund der größeren Profiltiefe die Nase knapp vorne hat. Der Fersenhalt ist bei beiden Modellen hervorragend und der Platz in der Zehenbox bei beiden vergleichsweise großzügig bemessen. Auf der anderen Seite der Fuji Lite 3 jedoch erheblich leichter und zudem die bessere door-to-trail Option. Das Knit-Upper des G-280 ist etwas komfortabler, während das Obermaterial des Fuji Lite 3 aufgrund seiner dichteren Struktur gerade jetzt im Herbst/Winter die Nase leicht vorne hat. Auch den Preisvergleich entscheidet der Fuji Lite 3 klar für sich. Beide in Größe US-M10, was bei ASICS einer EU44, bei inov-8 jedoch einer EU43 entspricht. 


inov-8 TrailFly G-270 (ehemals TerraUltra G-270) (German Review)

Marcel: Der TU270 war mein Trailschuh des Jahres 2020. Das sagt eigentlich schon fast alles. Extrem guter Grip, sehr direktes Bodengefühl und eine gute Passform (auch wenn die Zehenbox für mich noch einen Ticken breiter sein dürfte) bei einem angemessenen Gewicht. Allerdings Zero Drop (anstelle der von mir bei Trailschuhen präferierten 4-6mm). Zwar hat sich diese Nullsprengung bislang noch nicht negativ bemerkbar gemacht, allerdings möchte ich gerade auf längeren Strecken (beginnt bei mir >Halbmarathon) schlichtweg nichts riskieren, so dass ich auf diesen Distanzen weiterhin zu anderen Modellen greife. Der ASICS Fuji Lite 3 macht vieles, was der TU270 gut macht, sogar noch etwas besser: Er ist leichter, bietet die lauffreudigere Mittelsohle und zeigt über die Zeit weniger Verschleiß im Obermaterial. Zudem hat der Fuji Lite 3 einen Drop von 4mm statt Zerodrop bei TU270. Auch spitze Steine „schluckt“ der Fuji Lite 3 deutlich besser als der TU270, bietet spiegelbildlich jedoch auch weniger Bodengefühl. Somit ist es am Ende des Tages eine Frage der persönlichen Schwerpunktsetzung: Wer direktes Feedback vom Untergrund wünscht und auf sehr technischen Trails unterwegs ist, greift im Zweifelsfall zum TU270; wer hingegen einen fast perfekten Allrounder für eine Vielzahl von Untergründen sucht, greift zum Fuji Lite 3.  Beide in Größe US-M10, was bei ASICS einer EU44, bei inov-8 jedoch einer EU43 entspricht. 

Nils: Auch der TU270 hat etwas zu viel Volumen für meinen schmalen Fuß. Doch da er mehr Struktur im Obermaterial bietet, kann ich durch festes Schnüren gegenarbeiten - bei Fuji gelang mir dies aufgrund des weichen Materials nicht. Der Inov-8 ist zudem robuster in allen Belangen und wird deshalb einige Kilometer mehr halten. Auch seine Außensohle ist besser. Auf moderaten Trails geben sich beide Schuhe nichts und der Fuji Lite ist für mich dort die bessere Wahl, einfach weil er etwas leichter und bequemer ist. Sobald es in richtige Berge geht, hat der Inov-8 jedoch die Nase vorn. ASICS 44,5 EUR, Inov-8 44 EUR.


Salomon Ultra Glide (German Review)

Marcel: Der Ultra Glide hat mit dem Fuji Lite 3 einiges gemeinsam: Ähnlich lauffreudige Mittelsohle sowie in Anbetracht des Gewichts eine hervorragende Dämpfung. Allerdings bietet der Fuji Lite 3 in technischeren (Downhill-) Passagen den deutlich besseren Mittelfußhalt. Aus meiner Sicht gewinnt der Fuji Lite 3 den direkten Vergleich gegen den Salomon Ultraglide neben dem besseren Mittelfußhalt auch aufgrund der profilierteren Außensohle sowie Details, wie der für Salomon eigentlich untypischen nur schwer zugänglichen „Tasche“ für die Unterbringung der Quicklace Schnürung. Darüber hinaus nutzt sich die Außensohle des UltraGlide leider recht schnell ab (s. Testbericht). Wer hingegen einen Schuh speziell für lange, flache Trails sucht, sollte sich den Salomon UltraGlide einmal näher anschauen. Wer hingegen einen sehr vielseitigen Allrounder auch für technischere Strecken sucht, greift zum ASICS Fuji Lite 3. Beide in US-M10, EU 44.


Nils: Wie Marcel schon sagt, ähneln sich UG und FL sehr. Beide haben tolle Mittelsohlen und bequeme Obermaterialien. Beide haben für mich mit meinem schmaleren Fuß auch die gleiche Schwäche: Sie sind nicht wirklich für technische Trails geeignet, weil sie meinen Mittelfuß nicht perfekt halten. Wer einen breiteren Fuß als ich hat, für den ist der Fuji der bessere Allrounder, der auch auf eine technische Strecke mitgenommen werden kann. Auf relativ flachen Strecken ist der Ultra Glide jedoch meiner Meinung nach unschlagbar, weil er durch seinen Rocker unfassbar gut rollt. Allerdings habe ich nach gut 150km im UG auch schon die ersten Stollen der Mittelsohle komplett wegradiert. Also bzgl. der Haltbarkeit ist hier Vorsicht geboten! Beide in EUR 44,5.


Salomon S/Lab Pulsar (US Review)

Marcel: Der S/Lab Pulsar ist unglaublich leicht, agil und bietet bei alledem auch noch eine durchaus komfortable Dämpfung. Den immer mal wieder gelesenen Hinweis, dass man den Pulsar nur mit sehr gut trainierten Beinen (was natürlich immer relativ ist) über längere Distanzen laufen sollte, kann ich als „ambitionierter Normalo“ nicht bestätigen. Auch nach 30km auf leichten Trails fühlen sich meine Beine noch vergleichsweise frisch an. Für mich persönlich liegt der begrenzende Faktor eher in der fehlenden Einlegesohle, die bei mir bei längeren steilen Downhill-Passagen zu Blasen unter dem Fußballen führt. Was bedeutet das alles für den – auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade auf der Hand liegenden – Vergleich mit dem Asics Fuji Lite 3? Aus meiner Sicht ergänzen sich diese perfekt: Den Salomon S/Lab Pulsar für den Renntag oder wenn man einfach mal Lust hat, so richtig Gas zu geben; wichtige Einschränkung: Aufgrund der angesprochenen fehlenden Einlegesohle sowie der Bootie-Konstruktion aus dehnbarem Matryx-Obermaterial ist der Fußhalt begrenzt. Zudem besitzt der Pulsar einen sehr schmalen Leisten, was bei meinem breiten Vorfuß aufgrund des dehnbaren Obermaterials keinerlei Probleme verursacht hat. Allerdings sollte man den Pulsar primär über den Vorfuß laufen, da er sonst schnell instabil werden kann. Der Fuji Lite 3 ist hingegen deutlich „gutmütiger“, bietet einen wesentlich breiteren Einsatzbereich und dies alles bei einer lauffreudigen Mittelsohle. Zudem ist der Fuji Lite 3 deutlich langlebiger und preisgünstiger. Beide in US-M10 bzw. EU 44.

Topo Ultraventure 2 (German Review)

Nils: Beide Schuhe sind durchaus agil genug um auch Mal die Geschwindigkeit anzuziehen. Beide haben härtere Außensohlenmischungen, die jedoch rundum gut performen. Der Fuji punktet mit einem weicheren, jedoch energetischen Mittelsohlenmaterial. Der Topo bietet dafür mehr Schutz und dämpft Vibrationen effizienter. Er ist zudem stabiler und deshalb für mich besser für technisches Gelände geeignet. Beide Schuhe glänzen jedoch eher auf smootheren Trails oder Road-to-Trail Strecken. Der Fuji macht dort mehr Spaß, sollte es aber auch dabei belassen. Der Ultraventure braucht dagegen auch vor keinem technischem Trail zurückzuschrecken. Beide in EUR 44,5.


Topo MTN Racer 2 (German Review)

Nils: Der MTN Racer ist Topos Schuh für die Berge. Doch für mich hat er an zwei Stellen leider etwas Federn gelassen: Laterale Stabilität und Steinschutz. Er ist dem Fuji insofern nicht unähnlich und eignet sich ebenso besser für moderate Trails. Beide passen auch besser an breite Füße. Der ASICS macht durch die weichen Materialien in Obermaterial und Außensohle mehr Spaß und ist bequemer. Beide in EUR 44,5.


Nike Terra Kiger 7 (German Review)

Nils: Auch der Kiger ist dem Fuji Lite 3 nicht unähnlich. Auch er kommt mit einem relativ weichen Mittelsohlensetup daher, ist relativ flexibel und rollt schön ab. Beide glänzen nicht unbedingt auf technischen Trails. Doch während das Außensohlengummi von Nike auf nassen Strecken grässlich bis gefährlich ist, performt ASICSGRIP in allen Situationen gewohnt gut. Beides sind unter den richtigen Bedingungen top Optionen für Door-to-Trail Routen. Der Fuji ist deutlich leichter und dadurch agiler - er ist eine top Wahl für kurze schnelle Sachen und läuft sich auch präziser als der Nike. Der Kiger rollt dafür besser auf längeren Läufen. Beide in EUR 44,5.


Die Schuhe, die Grundlage dieses Tests sind, wurden uns von ASICS kostenlos zur Verfügung gestellt. Die dargestellten Meinungen sind unsere eigenen.

 

Wir freuen uns über Kommentare und Fragen in der Kommentarrubrik.

Um bestmöglich auf eure Fragen einzugehen, nennt nach Möglichkeit euer Laufpensum, Geschwindigkeiten, Renndistanzen und eure aktuellen Schuhe.

 

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