Monday, August 23, 2021

Testbericht: Brooks Cascadia 16 – Der Bergschuh für alle Fälle!

Article by Nils Scharff

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Brooks Cascadia 16 (140€)


Einleitung

Ich bin bis dato noch nie einen Trailrunningschuh von Brooks gelaufen. Der neue Cascadia 16 ist also insofern völliges Neuland für mich. Entsprechend habe ich also erstmal recherchiert, was mich erwartet: Brooks bewirbt den neuen Cascadia 16 mit dem Slogan “Explore any trail”. Auf der deutschsprachigen Website heißt es weiter “Ob über Matsch und Modder oder Stock und Stein - alles kein Problem für den stabilen, vielseitigen Cascadia 16”. Auf einen stabilen und vielseitigen Schuh kann ich mich also anscheinend einstellen. Das klingt mir erstmal sehr generisch und war vermutlich auch über die letzten 15 Cascadias zu lesen.


Schaut man ein wenig genauer hin, ist weiterhin die Rede von einer verbesserten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit - beides bezogen auf das Flex- und Abrollverhalten des Schuhs - sowie von einer weicheren Dämpfung. Vor allem letztere scheint mir spannend zu sein. Das verwendete DNA Loft 2 Material soll 10% weicher und 20% leichter als die Mittelsohle des Cascadia 15 sein. Hier fehlt mir natürlich der Vergleich, doch vielversprechend klingt das allemal. Was ist der Brooks Cascadia 16 also für ein Schuh? Ist er wirklich so stabil und vielseitig wie Brooks verlauten lässt? Da der Cascadia rechtzeitig zu meinem Urlaub in den Ammergauer Alpen bei mir angekommen ist, konnte ich ihn dort auf Herz und Nieren testen. Meine gewonnenen Erfahrungen möchte ich gern auf den folgenden Zeilen mit euch teilen.



Pro & Contra


Pro:

Stabilität und Sicherheit für jede Lebens- oder Traillage!

Der perfekte Schuh für raues, alpines Gelände!

Kann trotz seiner “Toughness” auch smoothe Trails und selbst Asphalt!

Weich und bequem genug für ganze Tage auf den Trails - trotzdem agil genug für schnellere Sachen!

Brooks TrailTrack Gummimischung funktioniert unter jedweden Bedingungen hervorragend!

Toller, leichter Wanderschuh (“Fasthiker”)!


Contra:

Mir fällt kaum was ein, außer dass ich mir ein wenig Gewichtseinsparung wünschen würde!


Tester: Nils Scharff

Ich bin 31 Jahre jung, gebürtig aus Kassel, verheiratet mit einer wunderbaren Ehefrau und mache seit mittlerweile 5 Jahren Heilbronn und seine umliegenden Weinberge laufend unsicher. Ich habe schon mein ganzes Leben lang alle möglichen Sportarten betrieben, oft 5-7 Mal die Woche. Neben dem Laufen sind seit einigen Jahren das Klettern und Bouldern meine Sportarten. Als Läufer sehe ich mich seit erst drei Jahren. Begonnen hat alles mit einem Firmenlauf, in den ich nicht ganz unvorbereitet starten wollte. Ab dem Punkt habe ich einfach nicht mehr aufgehört. In 2017 waren es „nur“ knapp 1000 Laufkilometer, in 2018 das Doppelte, 2019 schon das Dreifache. Wichtig während all dieser Kilometer sind mir, egal ob auf Trail oder Straße, vor allem das Abschalten und die Bewegung in der Natur. Auf dem Laufband oder mit Kopfhörern werdet ihr mich nur sehr selten antreffen. Ich bin in der Zwischenzeit sechs Marathons gelaufen, die PB von 2:57:10h habe ich dieses Jahr trotz Corona im Rahmen eines #stayathomemarathons aufgestellt. Im Wettkampf laufe ich grundsätzlich alle Distanzen von 5km (17:32min), 10km (37:32min) über Halbmarathon (1:22:56h) bis eben zum Marathon.


Daten

Gewicht:

  Offiziell: 298g (Herren US9) // 269g (Damen US 8)

  Testschuh: 336g (Herren EU 44,5 / US 10.5)

Sprengung: 8mm (33mm Ferse / 25mm Vorfuß (inkl. Innensohle))

Release: erhältlich im Fachhandel für 140€



Erster Eindruck und Passform

Der Brooks Cascadia 16 kommt im üblichen Brooks Karton. Dieser ist witzig und liebevoll im Comicdesign gestaltet. Zudem ist das ganze aus recyceltem Material gefertigt - das ist natürlich stets löblich. Persönlich spricht mich diese Herangehensweise - nachhaltig und liebevoll - sehr an.

Im Schuhkarton hat mich ein leuchtend gelber Brooks Cascadia 16 erwartet. Da ich Fan von farbigen Schuhdesigns bin, hat Brooks mich hier direkt abgeholt. In Kombination mit robust anmutenden Materialien sowie den schwarzen und roten Akzenten wirkt der Schuh trotz der grellen Farbe sehr hochwertig.

Am Fuß wirkten die Materialien anfangs noch etwas steif, doch nach den ersten paar Kilometern war das schnell vergessen. Die Passform scheint mir sehr universell zu sein und an viele Füße zu passen. Die Ferse sitzt gut, der Mittelfuß lässt sich auch an mein geringeres Fußvolumen gut anpassen. Der Vorfuß ist irgendwie “eckig” geschnitten, was für genug Platz in alle Richtungen sorgt. Klar bieten Hersteller wie Altra oder Topo hier mehr Raum für die Zehen, doch wer solche Modelle präferiert, wird auch zu den entsprechenden Herstellern greifen. Für mich sitzt meine Standardgröße US 10.5 / EU 44,5 jedenfalls wie angegossen.

Cool: Am Einstieg gibt es die oberen beiden Schnürlöcher gleich doppelt - einmal eng und einmal weit. So kann individuell angepasst werden und auch die Marathonschnürung ist möglich.



Obermaterial

Der Brooks Cascadia 16 nutzt zu großen Teilen ein einlagiges, sehr robust anmutendes Mesh-Material. Dieses ist wasserabweisend, sodass sich das Material bei Nässe nicht voll saugt und zudem für einen Trail Schuh ziemlich atmungsaktiv. Der Brooks Cascadia 16 ist also für heiße Temperaturen genauso gut gewappnet, wie für Nasse Bedingungen.

Das Grundmaterial wird durch einige zusätzliche Verstärkungen stabilisiert. Diese sind mattiert, was sie zum tollen Designelement macht, und zudem extrem Widerstandsfähig. Ich hab mein Testpaar jetzt schon über 120 Kilometer durch die Alpen gejagt und der Schutz gegen Steine, Geröll und Wurzeln sucht wirklich seinesgleichen!

Doch Brooks hat bei aller Toughness auch die Kleinigkeiten nicht vergessen. So gibt es auf der weit herumgezogenen Zehenbox reflektierende Details. An der gut gepolsterten Zunge verfügt der Cascadia über eine Gummischlaufe um die Schnürsenkel sicher auf dem Spann zu verstauen. So bleibt man nirgends hängen - top! An der Ferse verfügt der Cascadia über einen Klettverschlusstreifen zu Befestigung von Gamaschen und im Bereich des Fußballens sind Drainageschlitze in das verstärkende Material eingelassen, sodass Wasser schnell aus dem Schuh entweichen kann.

Die Zunge des Brooks Cascadia 16 ist gut gepolstert und seitlich mit dem Rest des Schuhs vernäht. Dazu nutzt Brooks ein perforiertes, atmungsaktives Material, dass sich angenehm um dem Mittelfuß schmiegt. So wird dieser bestens gehalten und zusätzlich stabilisiert. Außerdem wird die Zunge so natürlich gegen seitliches verrutschen gesichert.

Rund um Einstieg und Ferse ist genau wie an der Zunge angenehm, aber nicht zu stark gepolstert. Die Eingangs schon erwähnten, zusätzlichen Schnürlöcher helfen bei der Feinjustierung der Schnürung und ermöglichen einen tollen Halt im Schuh! Eine extrem feste Fersenkappe sorgt für Stabilität, ist durch die gute Polsterung jedoch nicht zu erspüren.



Mittelsohle

Brooks nutzt für die Mittelsohle des Cascadia 16 sein relativ neues DNA Loft 2 Material. Dieses soll 5% weicher und 20% leichter als die Mittelsohle des Vorgängers sein. Zudem spendiert man dem Cascadia 2mm zusätzliche Stapelhöhe. Alle Zeichen stehen also auf eine weichere und tiefere Dämpfung.

Das Material ist dabei jedoch keineswegs zu weich, sondern trifft für mich eher eine goldene Mitte. Es ist weich genug um für Komfort für Stundenlange Trailläufe zu sorgen und auch Asphalt Passagen möglich zu machen. Gleichzeitig ist es jedoch auch noch hart genug um präzises Laufen unter technischsten Bedingungen zu ermöglichen. Ebenso verfügt es über ein gewisses Maß an Reaktionsfreudigkeit, wenn man das Tempo anzieht. So kann man selbst am Ende eines 30km Laufs noch vergessen, dass man da einen Schuh von über 330 Gramm am Fuß hat.

Auch die ballistische Steinschutzplatte hat ein Update spendiert bekommen. Sie verfügt nun über vertikal verlaufende Rillen, die eine seitliche Anpassungsfähigkeit erlauben. So werden Stöße durch Steine weiterhin abgedämpft. Gleichzeitig kann sich die Mittelsohle jedoch besser Unebenheiten anpassen, ermöglicht so mehr Bodenkontakt und in der Folge eine verbesserte Stabilität und Traktion.

Flexibilität scheint grundsätzlich das Motto der Mittelsohle zu sein. Denn auch die seitlich erkennbaren sog. Release Grooves (also zusätzliche Flexkerben), sorgen für mehr Flexibilität und so für ein tolles Abrollverhalten.



Außensohle

Der Star der Außensohle ist eindeutig das verwendete TrailTrack Rubber. Die Gummimischung ist verhältnismäßig hart, was sie sehr langlebig macht. Ich bin wie gesagt schon über 120km in meinem Brooks Cascadia 16 gelaufen und klar sieht die Sohle gebraucht aus, aber es ist keinerlei Abnutzung zu erkennen. Einzig im Mittelfußbereich, wo keine Stollen zu finden sind, zeigen sich einige Kratzer und Schrammen. Die Stollen selbst, zeigen so gut wie keinen Verschleiß.

Trotz der Härte und Haltbarkeit des Gummis, sind dessen Traktionseigenschaften trotzdem hervorragend. Nasse Steine und Wurzeln sind i.d.R. die ultimativen Tests für Außensohlenmaterialien. Und beide Tests hat der Cascadia 16 mit bravour bestanden. Ich hatte tatsächlich unter keinerlei Bedingungen Traktionsprobleme. Und das ohne ein Vibram Logo am ganzen Schuh! Da können sich andere Hersteller (Nike!) eine Scheibe von Brooks abschneiden!

Zur Ausgestaltung der Außensohle gibt es ansonsten kaum etwas zu sagen. Die 5mm Stollen sind in Vorfuß und Ferse komplementär ausgerichtet um verbesserten Grip zu erzeugen. Ansonsten fehlen die Stollen im Mittelfuß. Und während ich das normalerweise nicht mag (man setzt manchmal dort auf und verliert dann Traktion), habe ich bisher keine negativen Erfahrungen mit dieser Designentscheidung des Cascadia 16 gemacht.


Laufgefühl

Stabilität, Halt, Traktion, Schutz sind alles herausragende Attribute des Brooks Cascadia 16. Während meiner Testläufe habe grenzenloses Vertrauen in diesen Schuh entwickelt! Ich habe keinerlei Trailbedingungen erlebt, mit denen der Cascadia nicht klar kommt. Obwohl ich die notwendigen Testkilometer längst abgespult habe, habe ich ihn diese Woche wieder mit in den nächsten Alpenurlaub genommen. Das sagt schon alles! 

Gestern ist dort unsere geplante Wanderung sozusagen ins Wasser gefallen und ich habe die Zeit genutzt im regnerischen Zillertal nochmal 30 Kilometer im Cascadia 16 abzuspulen. Dabei war ich auf mittelschweren Wanderwegen bis auf 2500m Höhe unterwegs.

Im Aufstieg über matschige Almwiesen konnte der Cascadia seine Traktion in Matsch genauso unter Beweis stellen, wie die Eigenschaft Nässe schnell wieder abzugeben. Auf gut laufbaren Wirtschaftswegen in der Höhe war der Cascadia dann genauso schön zu laufen, wie auf technischen Schrofen- und Geröllpassagen. Der technisch anspruchsvolle Abstieg durch steile und nasse Waldhänge (Matsch, Wurzeln, Steine!) war dann selbst im Cascadia zwischenzeitlich nur noch gehend zu bewältigen, was aber keineswegs an der Performance des Schuhs lag. Dafür ist er dann zurück ins Tal erneut auf Wirtschaftswegen und später sogar auf Asphalt regelrecht geflogen - das relativ hohe Gewicht konnte man nahezu vergessen.


Dass das verwendete Dämpfungsmaterial weder zu hart noch zu weich ist, schont dabei den Athleten ohne gleichzeitig matschig zu wirken. Der Schutz des Fußes ist rundum herausragend und die Energierückgabe ist in nahezu allen Geschwindigkeiten vollkommen zufriedenstellend. Durch die geteilte Steinschutzplatte ist zudem ein hohes Maß an Stabilität gewährleistet, was gemeinsam mit der tollen Außensohle für das besagte Vertrauen sorgt.





Zusammenfassung und EmpfehlungDer Brooks Cascadia 16 ist für mich das beste Gesamtpaket, dass man seinen Füßen derzeit für alpine Trails bieten kann! Stabilität, Halt, Traktion, Schutz suchen ihresgleichen! Gleichzeitig sind Passform und Mittelsohle gut gelungen. Erstere scheint an viele Füße zu passen und letztere bietet Schutz und Komfort für stundenlange Aktivitäten am Berg, während gleichzeitig ein gewisses Maß an Agilität geboten wird. Obwohl der Cascadia 16 vor allem auf langen und technisch anspruchsvollen Läufen glänzt, kann er somit auch schnell gelaufen werden und braucht sich selbst vor Wirtschaftswegen oder Asphaltpassagen nicht verstecken. Einziger Wermutstropfen ist das relativ hohe Gewicht. Doch dieses lässt sich aufgrund der sonstigen Leistungsfähigkeit des Schuhs leicht vergessen. Da der Brooks Cascadia 16 sowohl mein Vertrauen als auch mein Herz gewonnen hat, wird er vorerst mein “Go-To-Schuh” für die Berge bleiben. Zu Hause im Mittelgebirge wird er deshalb geschont, bis das nächste Mal die Alpen rufen - lange wird es hoffentlich nicht dauern! 


P.S.: Der Brooks Cascadia 16 ist übrigens auch ein hervorragender, leichter Wanderschuh! Und für 140€ UVP zudem ein echter Preis-Leistungs-Killer!


Wertung: 9.4/10

Laufgefühl: 8.5 (30%) Passform: 9.5 (30%) Preisleistung: 10 (15%) Style: 10 (5%) Traktion:10 (15%) Steinschutz: 10 (10%)


Kurz und bündig: Liebes Brooks Team - macht den Cascadia 17 irgendwie leichter, aber lasst ihn ansonsten wie er ist! Wenn leichter nicht geht, bleibt einfach bei Variante 16 und bringt nur jedes Jahr neue Farben raus - der Schuh ist fantastisch!


Vergleiche


Brooks Cascadia 16 vs. Topo Ultraventure 2 (German Review)

Beide Schuhe ähneln sich sehr. Beide sind sehr stabil, fühlen sich auf längeren Strecken wohler als auf kurzen, sind aber durchaus agil genug um auch Mal die Geschwindigkeit anzuziehen. Beide haben härtere Außensohlenmischungen, die jedoch rundum gut performen. Der Cascadia punktet mit einem weicheren, jedoch energetischen Mittelsohlenmaterial, läuft sich stabiler und präziser und bietet rundum mehr Schutz. In den Bergen bzw. in technischem Gelände schlägt er deshalb den Ultraventure. Beide Schuhe sind tolle Allrounder - Ultraventure tendiert dabei mehr zu smootheren oder Road-to-Trail Strecken, Cascadia zu anspruchsvolleren Dingen. Beide brauchen aber vor keinem Trail zurückschrecken. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. Topo MTN Racer 2 (German Review)

Der MTN Racer ist Topos Schuh für die Berge. Doch für mich hat er an zwei Stellen leider etwas Federn gelassen: Laterale Stabilität und Steinschutz. Beide Faktoren meistert der Cascadia mit Bravour. Er ist grundsätzlich stabiler, geschützter, vertrauenserweckender. Wer einen etwas breiteren Fuß hat und sehr flexible Schuhe und Gefühl für die Laufstrecke mag, wird im MTN Racer trotzdem seinen Spaß haben. Der Brooks ist jedoch im wahrsten Sinne des Wortes die sicherere Wahl. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. Inov-8 TerraUltra G270 (German Review)

Beide Schuhe sind für mich Schuhe, die auf allen Distanzen auf jedem Untergrund funktionieren. Beide kommen mit relativ moderaten 25mm Dämpfungsmaterial im Vorfuß. Doch während der G270 mit seiner Nullsprengung auch das gleiche Level in der Ferse aufweist, ist der Cascadia dort besser gedämpft und deutlich stabiler. Beide Schuhe haben herausragende Außensohlen. Der G270 trumpft mit höherer Energierückgewinnung auf, läuft sich dadurch energetischer und schneller. Der Cascadia kann auch schnell, er ist jedoch etwas weicher gedämpft und kann genauso gut mit 6min Pace dahin cruisen. Er ist bequemer und für mich die bessere Wahl in rauem Gelände. Beide Schuhe sind etwas weiter geschnitten und beide können grundsätzlich jedes Laufszenario abbilden. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. Salomon Ultra Glide (English Review)

Während sie ähnlich stark gedämpft sind, unterscheiden sich beide Schuhe sehr. Der Salomon ist auf Smoothen Trails zu Hause und schlägt auf der Straße dank tollem Rocker und noch besserem Mittelsohlenmaterial sogar die meisten Straßenschuhe. Wenn man ihn fest schnürt kann er aber auch technische Trails bis zu einem gewissen Grad. Der Cascadia dagegen ist ein Bergschuh, der dort vor nichts zurückschrecken braucht. Gleichzeitig kann er aber auch Mal smoothe Sachen oder sogar Straße, wenn es denn sein muss. Beides Top Schuhe und je nachdem wo ihr lauft, kauft einfach beide. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. Nike Terra Kiger 7 (English Review)

Der Kiger ist dem Cascadia nicht unähnlich. Auch er kommt mit einem relativ weichen Mittelsohlensetup daher, ist relativ flexibel und rollt schön ab. Doch wo der Cascadia (sofern er passt) auch technischste Sachen meistern kann, würde ich mich davon im Kiger fernhalten. Gleiches gilt für Nasse Strecken - das Außensohlengummi von Nike ist grässlich bis gefährlich, während Brooks’ TrailTrack unter jeden Bedingungen sehr gut performt. Dem Nike zugute halten muss man das energetischere Laufgefühl. Tatsächlich macht mir der Kiger gerade super viel Spaß und ist vielleicht sogar mein Lieblingsschuh für Door-to-Trail Routen bei trockenem Wetter. Der Cascadia kann viel mehr als das, ist der vielfältigere und deshalb für mich bessere Schuh. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. Saucony Peregrine 11 (German Review)

Ich hatte schon in unserem Peregrine Test gesagt, dass mir Sauconys Trail Klassiker fast zu steif und hart für meine Mittelgebirgstrails ist und ich ihn mir für Urlaube in richtigen Bergen aufhebe. Der Cascadia fühlt sich auf technischen Alpentrails aber genauso oder sogar noch mehr zu Hause und ist dabei deutlich angenehmer gedämpft. Er löst deshalb den Peregrine als meinen Schuh für “richtige Berge” ab! Der Cascadia läuft sich genauso stabil, geschützt und präzise, ist dafür aber viel smoother, bequemer und dadurch ein besserer Allrounder. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. ON Cloudultra (German Review)

Hier fällt mir kaum ein Argument für den ON ein. Der Cascadia ist auf technischen Strecken genauso gut oder besser, gleichzeiti aber viel bequemer. Der Cloudultra ist dagegen ein Brett. Cascadia gewinnt hier deutlich. Beide in EUR 44,5.


Brooks Cascadia 16 vs. HOKA ONE ONE EVO Speedgoat (English Review)

Der Speedgoat ist leichter, weicher, energetischer und ist für mich deshalb ein Wettkampfschuh für lange Strecken. Er eignet sich dabei für die meisten technischen Sachen ebenso hervorragend wie für moderate Wege. Der Cascadia schlägt den Speedgoat in Sachen Schutz und Stabilität. Er ist für mich der bessere Allround Schuh, der EVO SG dagegen der bessere Racer. Beide in EUR 44,5.


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Die Laufbiographien aller RTR-Tester könnt ihr hier lesen. 

Der Schuh, der Grundlage dieses Tests ist, wurde mir von Brooks kostenlos zur Verfügung gestellt. Die dargestellten Meinungen sind meine eigenen.

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Um bestmöglich auf eure Fragen einzugehen, nennt nach Möglichkeit euer Laufpensum, Geschwindigkeiten, Renndistanzen und eure aktuellen Schuhe.

 

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1 comment:

Nils said...

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