Saturday, May 15, 2021

Testbericht: Topo Athletic Cyclone: Stylisches Leichtgewicht für den Sommer! (German)

Artikel von Marcel Krebs

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Einleitung

Genau wie für meine geschätzten Kollegen Nils und Johannes, war auch für mich der Test des Cyclone meine „Topo-Premiere“. Die Firmengeschichte hinter Topo hat Nils in seinem Testbericht zum Topo Athletic Ultraventure 2 bereits perfekt zusammengefasst (deutscher Testbericht), so dass ich mich diesbezüglich hier kurz halten möchte.

Aufgrund meines breiten Vorfußes sowie meiner Vorliebe für eher festere Mittelsohlen, hatte ich auf jeden Fall schon länger immer mal wieder ein Auge auf die Topo-Modelle geworfen, da mich die Altras mit ihrer Nullsprengung seinerzeit noch abgeschreckt hatten. Jedoch hatten mich die Testberichte sowie ehrlich gesagt auch die Optik der älteren Modelle trotz der vielversprechenden Rahmendaten bislang von einem Kauf absehen lassen, zumal sowohl bei den Straßen- als auch bei den Trailschuhen der Markt im letzten Jahr von einer Vielzahl sehr ansprechender Modelle geradezu überflutet wurde.

Um so mehr war ich erfreut, als ich erfahren habe, dass ich im Frühjahr 2021 den neuen Topo Athletic Cyclone testen durfte. Auch wenn ja allerorten – und auch hier – immer wieder betont wird, dass die Optik beim Laufschuhkauf keine (entscheidende) Rolle spielen solle, so isst bzw. läuft das Auge ja bekannt mit. Und was dies angeht, so ist der Cyclone für Topo ein echter Quantensprung nach vorne! Auch wenn sich über Geschmack ja bekanntlich trefflich streiten lässt, finde ich den Cyclone optisch rundum äußerst gelungen! Insbesondere mit Blick auf den bevorstehenden Sommer macht die Farbwahl direkt Lust, den Schuh anzuziehen und loszulaufen.

Pro:

-   Geräumige Zehenbox

-   Weiches und atmungsaktives Obermaterial ideal für die warme Jahreszeit

-   Für ein Leichtgewicht gute Dämpfung

-   Sehr langlebige Außensohle

-   Feste, aber nicht zu harte Mittelsohle

-   Sehr gelungene Optik

Contra:

-   Fersenkappe bietet nur unzureichenden Halt

-   Außensohle könnte etwas dünner und somit leichter sein

 

Tester: Marcel Krebs

Marcel ist ein begeisterter Trail- und Hindernisläufer (OCR), der zunehmend auch den Straßenlauf für sich entdeckt. Neben seiner Faszination für Laufschuh-Innovationen für Straße und Trail begeistert sich Marcel auch für technische Gadgets aller Art.

 

Die Kombination aus einem zeitaufwändigen Bürojob in Verbindung mit einer gewissen Verletzungsanfälligkeit im Bereich der Sehnen und Waden gibt Marcel in seinen Schuh-Reviews auch eine besondere Perspektive auf die getesteten Modelle. Nämlich weniger die des Leistungssportlers, sondern vielmehr die eines ambitionierten Freizeitläufers mit einer Vorliebe für Hindernisrennen. Wer zudem einen vergleichsweise breiten Vorfuß hat, sollte sich Marcels Eindrücke von den getesteten Modellen genauer ansehen.

 

Daten

Gewicht:

  Offiziell: 225g (Herren US9)

  Testschuh: 242g (Herren EU 44 / US 10)

Sprengung: 5 mm (28mm Ferse / 25mm Vorfuß)



Erster Eindruck und Passform

Beim Öffnen des ansprechend gestalteten Kartons springen einem im Deckel direkt die Marken-Charakteristika von Topo entgegen. Daher war ich natürlich gespannt während der Testwochen zu beobachten, inwieweit sich diese in der Realität bestätigen lassen.

Folgende Punkte stellt Topo hierbei heraus:

-   Geräumige Zehenbox

-   Sicherer Halt im Mittelfuß und der Fersenkappe

-   Eine geringe Sprengung

-   Natürliches Laufgefühl 

Bei der ersten Anprobe wurde ich nicht enttäuscht: Die Zehenbox ist auch bei meinem breiten Vorfuß wirklich geräumig. Da die Zunge seitlich nicht fest vernäht ist, ist auch das Anziehen sehr einfach, ganz so, wie man es von einem klassischen Laufschuh gewohnt ist. Dieses Versprechen wurde also auf jeden Fall schon mal gehalten.

Mit 5mm empfinde ich auch die Sprengung als ideal – nicht ganz so radikal wie zero-Drop (auch wenn diese Schuhe wie z.B. der inov-8 TerraUltra G270 sehr gut laufbar sein können, auch wenn man diese Nullsprengung noch nicht gewohnt ist) aber auch nicht die klassischen 8-10mm, was mir als Vorfuß-/Mittelfuß-Läufer sehr entgegen kommt. 



Obermaterial

Das Obermaterial erinnert mich ein wenig an die Saucony Endorphin Serie, was absolut als Kompliment gemeint ist! Es fühlt sich sehr angenehm an und ist vergleichsweise dünn – ideal für warme Sommertage. Gleichzeitig wirkt es wertig und nicht zu weich, so dass auch über die Haltbarkeit sehr gut sein sollte – ich habe jedenfalls auch nach mehreren Wochen keinerlei Verschleiß feststellen können. Beim ersten Anprobieren in der Wohnung hatte ich zunächst Sorge, dass es im Vorfuß aufgrund der äußerst geräumigen Zehenbox zu viel Obermaterial sein könnte, da dieses in der Abrollbewegung etwas mehr falten wirft als bei schmaleren Leisten. Diese Sorge erwies sich in der Praxis jedoch als unbegründet: Weder gab es an den fraglichen Stellen irgendwelche Druckstellen noch zeigten sich Abnutzungserscheinungen beim Material.

Die Zunge ist recht dünn und nur sehr leicht gepolstert. In Kombination mit den runden und sehr Schnürsenkeln ist das Tragefühl jedoch nahezu perfekte, keine Druckstellen, nichts! Perfekt!

Auch der Halt im Mittelfuß ist sehr gut – über die Schnürung lässt sich die Passform sehr gut adjustieren. Auch dieses Versprechen hat Topo also mit Bravour eingelöst!

Kommen wir zum Fersenhalt. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist die Fersenkappe des Cyclone sehr minimalistisch gehalten. Dies muss sich grundsätzlich keinesfalls negativ auswirken, wie man beispielsweise an Modellen wie dem hervorragenden Salomon S-Lab Pulsar mit seinem Matryx-Obermaterial sehen kann.

Während die sonstige Passform der angegebenen Größe 1:1 entspricht (true to size), d.h. kein Schlüpfen an der Ferse oder Verrutschen des Fußes, ist der Fersenhalt – zumindest bei mir – leider alles andere als ideal. Dieser Effekt wird auch dadurch noch verstärkt, dass sich die Fersenkappe vom Fuß weg wölbt. Ob man dies als Fluch oder Segen betrachtet, scheint individuell sehr unterschiedlich zu sein (siehe auch unser Multitester Review unserer US Kollegen). Insbesondere bei Achillessehnenproblemen scheint sich die Form der Fersenkappe positiv auszuwirken. Bei mir hat die Konstruktion der Fersenkappe jedoch leider ausschließlich in Form einer – vermeidbaren – Instabilität bemerkbar gemacht. Für das Nachfolgemodell würde ich mir hier etwas mehr Stabilität wünschen; wie Modelle wie der Saucony Endorphin Pro weisen hier den Weg. An der Erfüllung des Versprechens eines sicheren Fersenhalts muss Topo daher aus meiner Sicht noch ein wenig arbeiten, auch wenn dies sicherlich etwas ist, was sehr vom individuellen Läufer abhängt.


Mittelsohle

Insbesondere im Bereich der leichtgewichtigen Tempo-Schuhe und Daily-Trainer haben sich die Hersteller im letzten Jahr mit neuen Schaum-Kompositionen und (Carbon-) Plattenkonstruktionen ein ums andere Mal gegenseitig überboten. 

TOPO geht hierbei mit seinem „ZIPFOAM“ einen angenehmen Mittelweg: Auf der einen Seite verzichtet man auf einen Einstieg in das Wettrennen um die nächste „Wunderformel“. Auf der anderen Seite wurde das klassische EVA Material sinnvoll weiterentwickelt. Dies resultiert in einem angenehmen klassischen Laufgefühl. Hierbei ist durchaus ein leichter „Vortriebseffekt“ zu spüren, während Topo darauf verzichtet, die Mittelsohle mit einem Trampolin- bzw. Sprungfeder-Effekt zu versehen. Dies finde ich folgerichtig, da sich Topo ja gerade das natürliche Laufgefühl auf die Fahne schreibt.  

Mittelsohle

Insbesondere im Bereich der leichtgewichtigen Tempo-Schuhe und Daily-Trainer haben sich die Hersteller im letzten Jahr mit neuen Schaum-Kompositionen und (Carbon-) Plattenkonstruktionen ein ums andere Mal gegenseitig überboten. TOPO geht hierbei mit seinem „ZIPFOAM“ einen angenehmen Mittelweg: Auf der einen Seite verzichtet man auf einen Einstieg in das Wettrennen um die nächste „Wunderformel“. Auf der anderen Seite wurde das klassische EVA Material sinnvoll weiterentwickelt. Dies resultiert in einem angenehmen klassischen Laufgefühl. Hierbei ist durchaus ein leichter „Vortriebseffekt“ zu spüren, während Topo darauf verzichtet, die Mittelsohle mit einem Trampolin- bzw. Sprungfeder-Effekt zu versehen. Dies finde ich folgerichtig, da sich Topo ja gerade das natürliche Laufgefühl auf die Fahne schreibt. Auch dieses Versprechen wurde also grundsätzlich erfüllt, wenngleich das Gefühl für den Untergrund durch die vergleichsweis dicke Außensohle wieder ein wenig relativiert wird.



Außensohle

Mit einer Höhe von 3mm bietet die Außensohle mehr als genug Materialstärke auch für die längsten Läufe, zumal mir während der Testläufe keinerlei Verschleiß aufgefallen ist. Aufgrund einer abgelaufenen Außensohle wird somit ganz sicher niemand seinen Cyclone aussortieren müssen.

Darüber hinaus trägt die vergleichsweise dicke Außensohle zum eher festen Laufgefühl der Mittelsohle bei, doch dazu gleich noch mehr.

Da sich Topo das natürliche Laufgefühl auf die Fahnen geschrieben hat und der Cyclone als Uptempo-Trainer auch in einem „gewichtssensiblen“ Bereich positioniert ist, wäre es auch meiner Sicht eine Überlegung wert, die Dicke der Außensohle gegebenenfalls bei einem Nachfolger ein wenig reduzieren.

Insgesamt ist die Außensohle im positiven Sinne unauffällig: Sie ist äußerst abriebfest und bietet auch nach einem Regenschauer stets guten Grip. Neben dem klassischen Straßenlauf macht der Cyclone aufgrund seines Sohlenprofils sowie der eher festen Mittel- und Außensohle auch auf Feldwegen etc. eine gute Figur. Hier ist dann eher das Obermaterial der begrenzende Faktor, das natürlich viel empfindlicher ist als bei einem Trailschuh, aber dafür ist der Cyclone auch nicht gedacht.




Laufgefühl


Ich hatte es oben bereits ja an mehreren Stellen bereits anklingen lassen. Das Laufgefühl des Cyclone ist klassisch, aber durchaus lebendig – insbesondere im Vergleich mit andere Schuhen, die sich in Richtung Natural Running positionieren. Trotz des eher festen Mittelsohlenmaterials ist das Laufgefühl trotz der recht dicken Außensohle sehr angenehm. Auch die Dämpfung im Vorfußbereich ist genau richtig. Eine etwas dünnere Außensohle würde die Abrollbewegung noch etwas flexibler machen, aber auch aktuell wird der Schuh nicht übermäßig steif – im Gegenteil, er läuft sich sehr rund und „lebendig“.

Diese positiven Eindrücke werden einzig durch den eingangs bereits geschilderten fehlenden Fersenhalt getrübt, der in meinem Fall auch weder durch dickere Socken zu beheben war noch größenbedingt verursacht war (Passform ist ansonsten sehr gut und entspricht der angegebenen Größe). 


Zusammenfassung, Empfehlung und Wertung

Unterm Strich bin ich vom neuen Topo Athletic Cyclone sehr positiv angetan: Bei der Optik hat Topo einen riesen Sprung nach vorne getan und es wird spannend sein zu beobachten, ob dies der Startschuss für eine Auffrischung auch der übrigen Modelle gewesen ist. Hinsichtlich der Passform liefert Topo genau das, was sie versprechen: eine sehr großzügige Zehenbox kombiniert mit einer niedrigen Sprengung, die in meinen Augen genau den „sweet spot“ trifft. Der Halt im Mittelfuß ist ebenfalls sehr gut.

Die Fersenkappe ist aus meiner Sicht das einzige echte Manko. Aber auch hier wird es sicherlich viele Läuferinnen und Läufer geben, bei denen der Effekt weniger ausgeprägt ist, bzw. auf der Suche nach einem Schuh mit minimalem Achillessehen-Kontakt sind.

An der Außensohle könnte man gegebenenfalls noch ein paar Gramm sparen und gleichzeitig das Laufgefühlt noch etwas verbessern.

Für wen ist der Topo Athletic Cyclone besonders zu empfehlen? Der Einsatzbereich dieses Modells ist aus meiner Sicht breiter, als er auf den ersten Blick erscheint: Läufer mit einem breiten Vorfuß finden hier ein Modell, das endlich ausreichend Platz in der Zehenbox bietet, ohne dass dies auf Kosten des Halts im Mittelfuß geht. Aufgrund der guten Passform im Mittelfuß lohnt sich die Anprobe auf jeden Fall auch bei normaler Fußbreite. Hinsichtlich des Einsatzzweckes sehe ich den Topo Athletic Cyclone primär als Uptempo-Trainer. Aufgrund der für ein solches Modell großzügigen Dämpfung sehr ich den Cyclone auch auf längeren etwas langsameren Läufen – dies setzt jedoch eine gute Technik, entsprechend trainierte Waden und vor allem ein neutrales Abrollverhalten voraus. Andernfalls dürfte sich der ausbaufähige Halt der Fersenkappe bemerkbar machen.

Wer diese Voraussetzungen erfüllt und sich von der frischen Optik angezogen fühlt, kann also bedenkenlos zuschlagen!


Wertung: 8,75/10 (-1,0 für fehlende Stabilität in der Ferse; -0,25 für etwas zu viel Gewicht aufgrund der dicken Außensohle)


Vergleiche


Topo Phantom 2  (German Review)

Wem die TOPO-typische Zehenbox sowie die Stapelhöhe des Cyclone zusagt, der findet im Phantom 2 eine guten Ergänzung für die langsameren und längeren Läufe. Auch wer lieber mit etwas mehr Dämpfung unterwegs ist, sollte sich den Phantom 2 anschauen. Wer jedoch eher zügiger unterwegs ist und einen leichtgewichtigen Uptempo-Schuh sucht, wählt den Cyclone.


Topo Ultraventure 2 (German Review)

Auch wenn der Ultraventure 2 auch auf der Straße eine gute Figur macht, liegt hier der Fokus jedoch ganz klar auf Waldwegen und (leichten Trails). Dementsprechend leicht fällt auch hier die Wahl je nach gewünschtem Einsatzbereich: Wer einen sehr vielseitig einsetzbaren Trailschuh sucht, greift zum Ultraventure 2. Wer hingegen flott auf Straßen unterwegs sein möchte, zum Cyclone.


Saucony Endorphin Speed (German Review)

Gegen meinen Straßenschuh des Jahres 2020 hat fast jedes Modell einen schweren Stand, allerdings kann der Cyclone auch in diesem Vergleich durchaus punkten. Währender Speed mit einer Nylon-Platte versehen einen tollen Trampolin-Effekt bietet, vermittelt der Cyclone ein eher klassisches Laufgefühl. Die Zehenbox ist bei beiden Modellen geräumig, wobei dies beim Cyclone primär der breiten Plattform geschuldet ist, während der Speed schlichtweg über ein geniales Upper verfügt, dass sich an fast alle Fußformen optimal anpasst. Da der Speed auch sonst einen sehr guten Halt bietet, gewinnt er für mich trotz des höheren Preises diesen Vergleich.


Saucony Ride 13 (German Review)

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, fällt hier die Entscheidung je nach Prioritätensetzung und Fußform recht leicht: Jemand mit breitem Vorfuß wird mit der nicht allzu breiten Zehenbox des Ride sowie des vergleichsweise festen Obermaterials nicht glücklich und greift zum Cyclone. Gleiches gilt für jene, die zügig unterwegs sind aufgrund des deutlich geringeren Gewichts. Wer hingegen einen sehr guten Allrounder mit etwas größerer Sprengung für die Straße sucht und keine außergewöhnlich breite Zehenbox benötigt, greift zum Ride 13.


YouTube Playlist mit englischsprachigen Laufschuhtests


Die Laufbiographien aller RTR-Tester könnt ihr hier lesen. 

Die Schuhe, die Grundlage dieses Tests sind, wurden mir von Puma zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. Die dargestellten Meinungen sind meine eigenen.

Ich freue mich über Kommentare und Fragen in der Kommentarrubrik.

Um bestmöglich auf eure Fragen einzugehen, nennt nach Möglichkeit euer Laufpensum, Geschwindigkeiten, Renndistanzen und eure aktuellen Schuhe.

 

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2 comments:

Marcel said...

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Brittany Seiber said...

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