Artikel von Nils Scharff
Nike Pegasus Premium (210€)
Einleitung
Mit dem Pegasus Premium verfolgt Nike Pegasus Premium einen ungewöhnlichen Ansatz. Statt den klassischen Pegasus als unkomplizierten Daily Trainer weiterzuentwickeln, baut Nike den traditionsreichen Allrounder zu einem demonstrativen Technologie-Showcase um. Der Schuh positioniert sich klar oberhalb des regulären Pegasus – nicht nur preislich, sondern auch konzeptionell. Nike selbst spricht von einem „Premium“-Modell, und genau so fühlt sich der Schuh vom ersten Moment an an: aufwendig konstruiert, visuell spektakulär und bewusst luxuriös inszeniert.
Im Mittelpunkt steht eine Mittelsohle, die in dieser Form aktuell einzigartig im Markt ist. Nike kombiniert erstmals eine durchgehende ZoomX-Schicht mit einem sichtbaren Full-Length-Air-Zoom-Element und einer ReactX-Basis. Dazu kommt eine Stack Height von satten 45 Millimetern an der Ferse – der höchste Laufschuh, den Nike bislang gebaut hat. Auf dem Papier klingt das nach maximaler Innovation. In der Praxis stellt sich allerdings schnell die Frage, ob der Pegasus Premium tatsächlich ein ernsthafter Performance-Trainer ist oder eher ein futuristischer Lifestyle-Schuh mit Running-DNA.
Ich habe den Schuh über mehrere Läufe hinweg getestet – von lockeren Alltagskilometern bis hin zu etwas zügigeren Einheiten – und genau dabei zeigt sich sehr deutlich, wo seine Stärken liegen und wo Nike vielleicht etwas zu sehr dem spektakulären Konzept vertraut hat.
Pro & Contra
Pro
Hochwertige Verarbeitung und extrem auffälliges Design
Exzellente Materialqualität im Obermaterial
Sehr komfortabler Einstieg mit luxuriöser Polsterung
Überraschend gute Atmungsaktivität trotz massivem Aufbau
Ideal als komfortabler Lifestyle- und Travel-Schuh
Sichtbares Air-Zoom-Element erzeugt einzigartigen Look
Hochwertiges Laufgefühl beim Gehen und entspannten Alltagseinsatz
Contra
Sehr hohes Gewicht, das beim Laufen permanent präsent bleibt
Steife Konstruktion mit wenig natürlichem Flex
Instabilität im Rückfußbereich, besonders für Fersenläufer
Mittelfuß-Passform fällt relativ schmal aus
Abrollverhalten wirkt teilweise unharmonisch und „slappy“
Preislich extrem ambitioniert
Freiliegendes Air-Element potenziell anfällig für Beschädigungen
Für Performance-orientierte Läufer gibt es bessere Alternativen
Technische Daten
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Tester:
Nils Scharff (IG @nilspecial89)
Ich bin 36 Jahre alt, gebürtig aus Kassel, lebe in Heilbronn und bin seit über acht Jahren leidenschaftlicher Läufer. Schon immer habe ich viele Sportarten betrieben – oft 5–7 Mal pro Woche – von Klettern und Bouldern bis hin zum Laufen. Meine Leidenschaft fürs Laufen begann mit einem Firmenlauf, und seitdem hat mich das Laufen nicht mehr losgelassen. Inzwischen bin ich dreizehn Marathons gelaufen, mit einer persönlichen Bestzeit von 2:40:05 h beim Berlin-Marathon, und meine Wettkampf-PB reichen von 5 km (16:15 min) über 10 km (33:09 min) und Halbmarathon (1:15:29 h) bis zum Marathon.
Wichtig ist mir, egal ob auf Trail oder Straße, vor allem das Abschalten und die Bewegung in der Natur – Laufband oder Kopfhörer sind selten meine Begleiter. Neben dem Laufen engagiere ich mich seit einigen Jahren als Coach und begleite Läufer:innen individuell bei ihren Trainingszielen. Mehr zu meinem Coaching findest du auf meiner Website: Nils Endurance Lab.
Erster Eindruck, Obermaterial & Passform
Der erste Eindruck ist ehrlich gesagt ziemlich beeindruckend. Der Pegasus Premium sieht nicht wie ein klassischer Laufschuh aus. Er erinnert eher an einen futuristischen Sneaker oder an ein Konzeptmodell, das Nike normalerweise nur auf Messen oder in limitierten Kollaborationen zeigen würde. Gerade das sichtbare Air-Zoom-Element zieht sofort Aufmerksamkeit auf sich. In Kombination mit den geschwungenen Linien, den reflektierenden Details und der massiven Silhouette wirkt der Schuh fast schon wie ein Lifestyle-Statement mit Running-Technologie.
Die Verarbeitung bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Nike verwendet hier deutlich hochwertigere Materialien als beim regulären Pegasus. Besonders das kreisförmige Strickmaterial im Mittelfußbereich fühlt sich dicht, strukturiert und nahezu luxuriös an. Ergänzt wird es durch klassisches Engineered Mesh, wodurch der Schuh trotz seiner massiven Erscheinung erstaunlich luftig bleibt.
Was sofort auffällt, ist die enorme Polsterung. Die Zunge ist dick gepolstert, der Fersenkragen ebenfalls, und insgesamt vermittelt der Schuh schon beim Reinschlüpfen einen sehr komfortorientierten Eindruck. Das erinnert eher an Premium-Lifestyle-Modelle als an aggressive Performance-Trainer.
Die Passform fällt allerdings nicht ganz so universell aus, wie man es von früheren Pegasus-Modellen kennt. Vor allem im Mittelfuß sitzt der Schuh relativ schmal und eng anliegend. Mich hat das stellenweise an den Alphafly 1 erinnert – speziell dieser leicht komprimierende Wrap um den Mittelfuß. Wer breitere Füße hat oder generell etwas mehr Volumen bevorzugt, sollte den Pegasus Premium definitiv anprobieren.
Im Vorfuß bleibt ausreichend Platz vorhanden, ohne dass der Schuh schwammig wirkt. Die Ferse sitzt sicher und gut gepolstert, allerdings merkt man bereits im Stand, dass die Plattform relativ hoch baut und nicht die stabilste Basis bietet.
Positiv überrascht hat mich die Atmungsaktivität. Trotz der vielen Polsterung und der massiven Konstruktion staut sich vergleichsweise wenig Wärme im Schuh. Gerade bei langsameren Läufen oder längeren Alltagswegen bleibt das Klima angenehm.
Mittelsohle
Das technische Herzstück des Pegasus Premium ist die aufwendig konstruierte Triple-Stack-Mittelsohle. Nike kombiniert hier erstmals drei unterschiedliche Dämpfungs- und Strukturelemente in einem durchgehenden System.
Die oberste Lage besteht aus ZoomX, Nikes PEBA-basiertem Hochleistungs-Schaum, der ursprünglich aus den Wettkampfmodellen wie Vaporfly und Alphafly stammt. Diese Schicht sitzt direkt unter dem Fuß und soll vor allem Energierückgabe sowie ein möglichst reaktives Laufverhalten erzeugen.
Darunter integriert Nike ein sichtbares Full-Length-Air-Zoom-Element, das sich über die komplette Länge des Schuhs erstreckt. Auffällig ist dabei die skulpturierte Form der Einheit, die optisch fast an eine Carbonplatte erinnert. Anders als klassische Air-Zoom-Konstruktionen dient das Element hier nicht ausschließlich der Dämpfung, sondern übernimmt auch eine strukturelle Funktion innerhalb der Mittelsohle.
Die untere Lage besteht aus ReactX-Schaum. Dieser fällt etwas fester und dichter aus als ZoomX und soll zusätzliche Stabilität sowie höhere Haltbarkeit gewährleisten. Gleichzeitig bildet ReactX die Basis der gesamten Konstruktion und stabilisiert die sehr hohe Plattform.
Die aufwendige Triple-Stack-Konstruktion hat allerdings auch ihren Preis beim Gewicht. Mit 348 Gramm in meiner Testgröße ist der Pegasus Premium der schwerste Laufschuh, den ich bislang getestet habe – und genau das prägt den Charakter des Schuhs spürbar.
Mit einer Stack Height von 45 Millimetern an der Ferse ist der Pegasus Premium aktuell der höchste Laufschuh im Nike-Lineup. Die Sprengung beträgt klassische 10 Millimeter. Trotz der enormen Sohlenhöhe bleibt die Plattform vergleichsweise schmal, insbesondere im Mittelfußbereich.
Auffällig ist außerdem die insgesamt sehr steife Konstruktion. Vor allem das durchgehende Air-Zoom-Element reduziert die natürliche Flexibilität der Mittelsohle deutlich und prägt den Charakter des Schuhs maßgeblich.
Optisch gehört die Mittelsohle ohne Zweifel zu den spektakulärsten Konstruktionen, die Nike derzeit im Running-Bereich anbietet. Technisch betrachtet ist der Pegasus Premium damit weniger eine evolutionäre Weiterentwicklung des klassischen Pegasus, sondern vielmehr ein experimentelles Showcase aktueller Nike-Technologien.
Außensohle
Die Außensohle orientiert sich optisch an klassischen Pegasus-Modellen und verwendet das bekannte Waffelprofil, das in mehrere Segmente unterteilt wurde. Dadurch bleibt der Grip auf Asphalt und befestigten Wegen insgesamt zuverlässig.
Auf trockener Straße hatte ich keinerlei Probleme. Der Schuh vermittelt ausreichend Traktion und setzt kontrolliert auf. Auch auf leicht feuchtem Untergrund bleibt die Gummimischung ordentlich berechenbar. Der limitierende Faktor ist hier weniger die Außensohle selbst als vielmehr die Stabilität der Mittelsohle. Besonders in engeren Kurven fehlt mir etwas Vertrauen, weil der hohe Aufbau leicht nach außen arbeitet.
Die Haltbarkeit der Gummierung wirkt grundsätzlich solide. Nike deckt die wichtigsten Belastungszonen ausreichend ab, auch wenn durch die offene Konstruktion einige Bereiche der Mittelsohle exponiert bleiben.
Der auffälligste Punkt ist natürlich die freiliegende Unterseite des Air-Zoom-Elements. Optisch sieht das spektakulär aus und unterstreicht den futuristischen Charakter des Schuhs. Gleichzeitig bleibt aber ein gewisses Risiko bestehen. Kleine spitze Steine, Schotter oder Dornen könnten theoretisch genau diesen Bereich beschädigen. Das dürfte zwar im Alltag selten passieren, dennoch fühlt sich die Konstruktion weniger robust an als bei klassischen Daily Trainern.
Laufgefühl
Das Laufgefühl des Pegasus Premium hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht – allerdings nicht unbedingt im positiven Sinn. Bei einem Schuh mit einer derart massiven ZoomX-Konstruktion hätte ich ein deutlich weicheres, federnderes Auftreten erwartet. Genau das liefert der Schuh für mich aber nicht. Stattdessen wirkt er vom ersten Schritt an erstaunlich steif und mechanisch.
Verantwortlich dafür ist vor allem das durchgehende Air-Zoom-Element. Dieses fungiert nicht nur als Dämpfungseinheit, sondern verleiht dem gesamten Schuh eine sehr starre Grundstruktur. Dadurch fehlt dem Pegasus Premium dieses natürliche Einsinken, das man von vielen modernen Supertrainern oder ZoomX-Modellen kennt. Die Mittelsohle komprimiert deutlich weniger, als es die enorme Stack Height vermuten lässt.
Beim Laufen entsteht dadurch ein eigenartiger Kontrast: Der Schuh ist hoch gebaut und isoliert den Fuß stark vom Untergrund, vermittelt dabei aber trotzdem kein wirklich weiches oder geschmeidiges Laufgefühl. Stattdessen fühlt sich der Übergang von der Landung in die Abrollbewegung relativ hart und etwas kantig an.
Besonders auffällig war für mich das Abrollverhalten. Trotz leichter Rocker-Geometrie läuft der Pegasus Premium nie wirklich flüssig. Der Schuh „arbeitet“ spürbar unter dem Fuß, ohne dabei dynamisch nach vorne zu rollen. Gerade bei lockeren Dauerläufen entsteht dieses leicht „slappy“ Gefühl – also ein etwas klatschender, unharmonischer Übergang beim Aufsetzen und Abrollen.
Hinzu kommt das enorme Gewicht. Der Pegasus Premium wirkt beim Laufen massiv und ziemlich behäbig. Selbst bei moderatem Tempo fehlt ihm die spielerische Dynamik, die man inzwischen selbst von vielen stark gedämpften Daily Trainern kennt. Beschleunigungen fühlen sich zäh an, und auch längere Läufe profitieren kaum von der theoretisch hohen Energierückgabe der Konstruktion.
Die Stabilität bleibt ebenfalls ein kritischer Punkt. Vor allem im Rückfußbereich arbeitet die hohe Mittelsohle spürbar, ohne den Fuß wirklich sauber zu führen. Besonders als Fersenläufer hatte ich nie das Gefühl, vollständig stabil auf der Plattform zu stehen. In Kurven oder bei leicht unebenem Untergrund verstärkt sich dieser Eindruck zusätzlich.
Interessanterweise funktioniert der Schuh für mich beim Gehen fast stimmiger als beim eigentlichen Laufen. Im Alltag vermittelt die Konstruktion ein sehr gedämpftes, isoliertes und hochwertiges Gefühl. Beim Laufen dagegen wirkt das Gesamtkonzept etwas überkonstruiert – technisch faszinierend, aber biomechanisch nicht wirklich harmonisch.
Am Ende bleibt der Pegasus Premium für mich deshalb weniger ein vielseitiger Performance-Trainer als vielmehr ein experimenteller Komfortschuh mit starkem Lifestyle-Charakter.
Zusammenfassung & Fazit
Der Nike Pegasus Premium ist einer der ungewöhnlichsten Laufschuhe, die Nike in den vergangenen Jahren veröffentlicht hat. Technisch betrachtet ist der Schuh ein echtes Showcase-Projekt: ZoomX, ReactX und ein sichtbares Full-Length-Air-Zoom-Element werden hier zu einer Konstruktion kombiniert, die sich klar von klassischen Daily Trainern abheben soll. Dazu kommen eine extrem hochwertige Verarbeitung und ein Design, das eher an einen futuristischen Lifestyle-Sneaker erinnert als an einen traditionellen Pegasus.
Genau darin liegt allerdings auch die zentrale Herausforderung des Schuhs. Der Pegasus Premium wirkt weniger wie ein konsequent auf Performance optimierter Laufschuh und mehr wie ein technologisches Konzept, bei dem Innovation und Inszenierung im Vordergrund stehen. Die massive Bauweise, die hohe strukturelle Steifigkeit und das enorme Gewicht prägen das Laufverhalten deutlich stärker als die eigentlichen Performance-Materialien.
Im Alltag funktioniert das Konzept für mich deshalb fast besser als beim ambitionierten Training. Beim Gehen vermittelt der Schuh ein sehr hochwertiges, stark gedämpftes und luxuriöses Gefühl. Beim Laufen dagegen fehlt ihm die natürliche Dynamik und Effizienz, die moderne Performance-Trainer inzwischen bieten. Gerade im direkten Vergleich mit aktuellen Supertrainern wirkt der Pegasus Premium relativ schwerfällig und biomechanisch nicht immer ganz harmonisch.
Hinzu kommt der hohe Preis. Rein über die Laufperformance lässt sich dieser nur schwer rechtfertigen – insbesondere, weil es in dieser Preisklasse deutlich vielseitigere und leistungsfähigere Modelle gibt.
Who should buy
Läufer, die einen außergewöhnlichen Nike-Schuh mit maximalem Tech-Faktor suchen
Nike-Enthusiasten und Sammler
Nutzer, die großen Wert auf Design, Verarbeitung und Materialqualität legen
Läufer, die einen komfortablen Premium-Schuh für Alltag, Reisen und gelegentliche lockere Läufe möchten
Fans futuristischer Running-Ästhetik mit starkem Lifestyle-Charakter
Who should skip
Läufer, die einen leichten und effizienten Daily Trainer suchen
Fersenläufer mit erhöhtem Stabilitätsbedarf
Performance-orientierte Läufer, die schnelle oder vielseitige Trainingseinheiten absolvieren möchten
Preisbewusste Käufer, die maximale Laufperformance pro Euro erwarten
Läufer, die ein natürliches, flexibles Abrollverhalten bevorzugen
Unterm Strich bleibt der Pegasus Premium für mich ein faszinierender, aber klarer Nischenschuh. Technisch beeindruckend, optisch spektakulär und qualitativ auf sehr hohem Niveau – als ernsthafter Performance-Trainer überzeugt er mich jedoch deutlich weniger als als luxuriöser Lifestyle-Runner mit gelegentlicher Running-DNA.
Nils’ Punktzahl: 5.90/10
Laufgefühl: 5 - Passform: 8 - Wert: 4 - Stil: 8
6 Vergleiche
Nike Zoom Fly 6 (RTR Review)
Der Zoom Fly 6 wirkt im direkten Vergleich klar sportlicher und deutlich effizienter abgestimmt. Trotz ebenfalls hoher Mittelsohle läuft er dynamischer, kontrollierter und wesentlich flüssiger durch den Übergang. Der Pegasus Premium bietet die hochwertigere Materialanmutung und das spektakulärere Design, kann beim eigentlichen Laufgefühl aber nicht mit der Effizienz des Zoom Fly 6 mithalten. Beide TTS - 44.5 EUR.
Nike Vomero Plus (RTR Review)
So schwer ich mich mit dem Pegasus tue, umso mehr liebe ich den Vomero Plus! Der Vomero Plus verfolgt einen deutlich klassischeren Komfortansatz und wirkt dabei ausgewogener und unkomplizierter als der Pegasus Premium. Während der Pegasus stärker über seine futuristische Konstruktion und das sichtbare Air-Zoom-Element definiert wird, überzeugt der Vomero Plus mit dem harmonischeren Abrollverhalten und der besseren Alltagstauglichkeit als echter Daily Trainer. Er ist einer meiner am meisten gelaufenen und weiterempfohlenen Schuhe! Beide TTS - 44.5 EUR.
ASICS Superblast 3 (RTR Review)
Der Superblast 3 zeigt sehr deutlich, wie modern ein maximal gedämpfter Premium-Trainer heute laufen kann. Im direkten Vergleich wirkt der ASICS leichter, stabiler und erheblich effizienter, und das nicht nur bei längeren oder schnelleren Läufen, sondern ebenso bei gemütlichen Einheiten. Der Pegasus Premium punktet eher über seine außergewöhnliche Konstruktion und den Lifestyle-Faktor als über reine Laufperformance. Beide TTS - 44.5 EUR. Der ASICS passt aber besser auch an breitere Füße.
HOKA Skyward X 2 (RTR Review)
Auch der Skyward X 2 gehört zur Kategorie der maximalistischen Komforttrainer, fühlt sich im Lauf aber deutlich kontrollierter und geschmeidiger an. Die Kombination aus Rocker-Geometrie und stabilerer Plattform verleiht dem Hoka einen flüssigeren Bewegungsablauf, während der Pegasus Premium steifer und mechanischer wirkt. Beide Schuhe sind klar komfortorientiert, interpretieren dieses Konzept jedoch sehr unterschiedlich. Nike TTS EUR 44.5 - HOKA eine halbe Nummer Größer - 45 EUR.
Mount to Coast C1 (RTR Review)
Der Mount to Coast C1 verfolgt trotz hoher Dämpfung einen deutlich funktionaleren und lauforientierteren Ansatz. Während der Pegasus Premium stark über seine visuelle Präsenz und technische Inszenierung kommt, überzeugt der C1 mit dem harmonischeren Übergang und der besseren Langstreckeneffizienz. Der Nike wirkt dagegen experimenteller, aber auch spürbar schwerfälliger. Beide TTS - 44.5 EUR. Der MTC ist aber deutlich breiter!
adidas Hyperboost Edge (RTR Review)
Der Hyperboost Edge zeigt eindrucksvoll, wie sich ein moderner Max-Cushion-Trainer mit starkem Lifestyle-Einschlag trotzdem kompromisslos lauforientiert abstimmen lässt. Im direkten Vergleich wirkt der adidas deutlich dynamischer, stabiler und wesentlich harmonischer im Bewegungsablauf, während der Pegasus Premium trotz seiner aufwendigen Konstruktion schwerfällig und biomechanisch unausgereift läuft. Letztlich ist der Hyperboost Edge ein ernsthafter High-Performance-Trainer mit modischer DNA – beim Pegasus Premium bleibt der Lifestyle-Faktor dagegen fast der eigentliche Hauptgrund für den Kauf. Beide TTS - 44.5 EUR.
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Die Schuhe, die Grundlage dieses Tests sind, wurden mir von Top4 und Nike kostenlos zur Verfügung gestellt. Die dargestellten Meinungen sind meine eigenen.
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